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Biologie Β· Genetik
Mendelsche Regeln
Interaktive Lernaufgabe Β· Klassen 9β10
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Hier kΓΆnnen Lernende oder LehrkrΓ€fte eigene Notizen, Zusammenfassungen oder zusΓ€tzliche Informationen eintragen, die wΓ€hrend der Bearbeitung sichtbar bleiben.
Abschnitt 1
Die drei Mendelschen Regeln
Multiple Choice
Was besagt die 1. Mendelsche Regel (UniformitΓ€tsregel)?
β
LΓΆsung: B β Die UniformitΓ€tsregel besagt, dass alle F1-Nachkommen reinerbig gekreuzter Eltern einheitlich (uniform) sind β sie haben den gleichen PhΓ€notyp und Genotyp.
Wahr oder Falsch
Die Spaltungsregel (2. Mendelsche Regel) besagt: In der F2-Generation erscheinen beide Elternmerkmale wieder, oft im VerhΓ€ltnis 3:1.
β
Wahr β In der F2 erscheinen die Merkmale beider Eltern wieder. Bei vollstΓ€ndiger Dominanz zeigt sich das VerhΓ€ltnis 3 (dominant) : 1 (rezessiv).
Reihenfolge sortieren (Drag & Drop)
Bringe die drei Mendelschen Regeln in die richtige Reihenfolge (1 = zuerst entdeckt / grundlegend):
β Ώ 2. Spaltungsregel β F2-Nachkommen zeigen wieder beide Merkmale
β Ώ 3. UnabhΓ€ngigkeitsregel β Gene verschiedener Merkmale werden unabhΓ€ngig vererbt
β Ώ 1. UniformitΓ€tsregel β alle F1-Nachkommen sind gleich
β
Richtige Reihenfolge: 1. UniformitΓ€tsregel β 2. Spaltungsregel β 3. UnabhΓ€ngigkeitsregel
Kurzantwort
ErklΓ€re mit eigenen Worten, welche Voraussetzung fΓΌr die GΓΌltigkeit der Mendelschen Regeln erfΓΌllt sein muss (mind. 1 Punkt).
β
MΓΆgliche Antworten: Die Eltern mΓΌssen reinerbig (homozygot) sein; die Organismen mΓΌssen sich geschlechtlich fortpflanzen; die Gene mΓΌssen auf verschiedenen Chromosomenpaaren liegen (fΓΌr Regel 3); es handelt sich um diploide Organismen.
Abschnitt 2
Dominanz, Rezessiv, Kodominant & IntermediΓ€r
LΓΌckentext mit Wortbank
FΓΌlle den Text mit den passenden Begriffen aus der Wortbank:
dominant
rezessiv
intermediΓ€r
kodominant
PhΓ€notyp
Genotyp
heterozygot
Wenn ein Allel das andere vollstΓ€ndig ΓΌberdeckt, nennt man es
____.
Das ΓΌberdeckte Allel heiΓt
____.
Zeigen beide Allele ihre Wirkung gleichzeitig im
____,
spricht man von
____er Vererbung.
Entsteht dagegen ein MischphΓ€notyp, ist die Vererbung
____.
β
LΓΌcken: dominant Β· rezessiv Β· PhΓ€notyp Β· kodominant Β· intermediΓ€r
Zuordnungsaufgabe (Klick-Zuordnung)
Ordne jedem Beispiel den passenden Vererbungstyp zu. Klicke zuerst einen Begriff links an, dann das Beispiel rechts.
Vererbungstyp
VollstΓ€ndige Dominanz
Rezessiv
Kodominanz
IntermediΓ€re Vererbung
Beispiel / Beschreibung
πΊ Rote BlΓΌte Γ weiΓe BlΓΌte β alle F1 rot (Erbsenfarbe)
πΈ Rote BlΓΌte Γ weiΓe BlΓΌte β alle F1 rosa
π©Έ Blutgruppe AB: beide Antigene A und B sichtbar
Nur beim Homozygoten sichtbar β z. B. blaue Augenfarbe
β
Vollst. Dominanz β Rote Erbse | IntermediΓ€r β Rosa F1 | Kodominanz β Blutgruppe AB | Rezessiv β blaue Augen
Multiple Choice
Ein Wesen ist heterozygot fΓΌr BlΓΌtenfarbe (Rr). Die rote Farbe (R) ist dominant ΓΌber weiΓ (r). Welchen PhΓ€notyp zeigt es?
β
B β Bei vollstΓ€ndiger Dominanz zeigt der Heterozygote (Rr) den PhΓ€notyp des dominanten Allels (rot). Das rezessive Allel r wird unterdrΓΌckt.
Wahr oder Falsch
Bei intermediΓ€rer Vererbung unterscheidet sich der PhΓ€notyp des Heterozygoten von beiden ElternphΓ€notypen.
β
Wahr β Bei intermediΓ€rer Vererbung zeigen Heterozygote einen MischphΓ€notyp (z. B. rosa statt rot oder weiΓ), der sich von beiden Elternteilen unterscheidet.
Abschnitt 3
Kreuzungsschemata & Mendelsche Regeln
Kreuzungsschema ausfΓΌllen
ErgΓ€nze das Punnet-Quadrat fΓΌr die Kreuzung Aa Γ Aa (monohybrid, 1. + 2. Mendelsche Regel). Trage die Genotypen in die Felder ein:
| Γ | A | a |
|---|---|---|
| A | ||
| a |
β
LΓΆsung: AA | Aa | Aa | aa β VerhΓ€ltnis 1 AA : 2 Aa : 1 aa (Genotyp) bzw. 3 dominant : 1 rezessiv (PhΓ€notyp bei vollst. Dominanz)
Multiple Choice
Die Kreuzung AA Γ aa liefert 100% Aa in der F1. Welche Mendelsche Regel wird hier angewendet?
β
A β Die Kreuzung zweier reinerbiger Eltern (AA Γ aa) ergibt eine uniforme F1-Generation (alle Aa). Dies ist die 1. Mendelsche Regel (UniformitΓ€tsregel).
Zuordnung
Ordne jede Kreuzungssituation der passenden Mendelschen Regel zu:
Kreuzungssituation
P: AA Γ aa β F1: alle Aa
F1 Γ F1: Aa Γ Aa β F2: AA, Aa, aa
Dihybrider Erbgang: AABB Γ aabb β F2: 9:3:3:1
Mendelsche Regel
1. UniformitΓ€tsregel
2. Spaltungsregel
3. UnabhΓ€ngigkeitsregel
β
AAΓaa β 1. Regel | AaΓAa β 2. Regel | Dihybrid β 3. Regel
Kreuzungsschema β Dihybrid
Beim dihybrid en Erbgang (AaBb Γ AaBb) entstehen in der F2 wie viele verschiedene PhΓ€notyp-Klassen, und in welchem VerhΓ€ltnis?
β
C β Bei vollstΓ€ndiger Dominanz beider Gene entstehen 4 PhΓ€notypklassen im VerhΓ€ltnis 9 (A_B_) : 3 (A_bb) : 3 (aaB_) : 1 (aabb). Dies ist Anwendung der 3. Mendelschen Regel.
Kurzantwort
ErklΓ€re: Warum ergibt die Kreuzung Aa Γ Aa ein VerhΓ€ltnis von 1:2:1 im Genotyp, aber 3:1 im PhΓ€notyp (bei vollstΓ€ndiger Dominanz)?
β
Genotypisch entstehen 1 AA : 2 Aa : 1 aa. PhΓ€notypisch sehen AA und Aa gleich aus, weil A dominant ΓΌber a ist β nur aa zeigt den rezessiven PhΓ€notyp. Deshalb erscheinen 3 Individuen dominant und 1 rezessiv (3:1).
Abschnitt 4
SpaltungsverhΓ€ltnisse & Verteilungen
LΓΌckentext mit Wortbank
VervollstΓ€ndige die Tabelle der SpaltungsverhΓ€ltnisse:
3:1
1:2:1
9:3:3:1
1:1
1:2:1 (kodominant)
uniform (100%)
| Kreuzung | PhΓ€notyp-VerhΓ€ltnis (vollst. Dominanz) | Genotyp-VerhΓ€ltnis |
|---|---|---|
| AA Γ aa (monohybrid) | ____ | alle Aa |
| Aa Γ Aa (monohybrid) | ____ | ____ |
| Aa Γ aa (RΓΌckkreuzung) | ____ | Aa : aa = 1:1 |
| AaBb Γ AaBb (dihybrid) | ____ | 9 Typen |
β
uniform | 3:1 | 1:2:1 | 1:1 | 9:3:3:1
Multiple Choice
Welches SpaltungsverhΓ€ltnis ergibt sich bei intermediΓ€rer Vererbung nach der Kreuzung Aa Γ Aa im PhΓ€notyp?
β
B β Bei intermediΓ€rer Vererbung entspricht der PhΓ€notyp dem Genotyp, daher ergibt sich 1:2:1 (z. B. 1 rot : 2 rosa : 1 weiΓ bei Wunderblumen).
Wahr oder Falsch
Das VerhΓ€ltnis 9:3:3:1 entsteht nur, wenn beide Gene auf verschiedenen Chromosomen liegen (3. Mendelsche Regel).
β
Wahr β Das 9:3:3:1-VerhΓ€ltnis setzt voraus, dass die Gene unabhΓ€ngig voneinander vererbt werden (nicht gekoppelt). Das ist der Inhalt der 3. Mendelschen Regel.
Reihenfolge sortieren
Ordne die SpaltungsverhΓ€ltnisse von der einfachsten (monohybrid, reinerbig) zur komplexesten Kreuzung:
β Ώ 9:3:3:1 β dihybrid, AaΓAa fΓΌr beide Gene
β Ώ uniform (100%) β AA Γ aa Kreuzung
β Ώ 3:1 β monohybrid, Aa Γ Aa
β
Reihenfolge: uniform β 3:1 β 9:3:3:1
Kurzantwort
Wie viele Nachkommen wΓΌrde man bei 160 Nachkommen aus einer Aa Γ Aa-Kreuzung (vollst. Dominanz) erwarten, die rezessiv sind?
β
160 Γ 1/4 = 40 Nachkommen β da das VerhΓ€ltnis 3:1 ist, sind ΒΌ aller Nachkommen rezessiv (aa).
π
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